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Rollis für Afrika

Die Entdeckung der Langsamkeit 19 Mär 2011

Zeit die keinen Wert an sich hat. Keine Hektik, keine gestressten Menschen, keine Terminraserei. Dafür aber auch kein Container. Seit einer Woche warten wir nun darauf, dass die Zöllner gnädig sind. Der aktuelle Stand: Wir werden den Container voraussichtlich Mitte, oder aber auch erst Ende nächster Woche aus dem Hafen bekommen.
Bei einem Gespräch mit dem Bürgermeister von Guediawaye am Mittwoch spielten wir das Drohpotential einer Kamera und der „deutschen Presse“ aus und erwirkten damit eine Zusage für unser altes Lager vom letzten Jahr - ohne dafür bezahlen zu müssen. Während ein Teil der Gruppe dies am Donnerstag vorbereitete fuhr ein anderer nach Kaolack, um dort mit der Phase II fortzufahren. Dort konnten 75 Menschen neu in unsere Datenbank aufgenommen werden.
Wir versuchen nun, die neu gewonnene Zeit so sinnvoll wie möglich zu nutzen. Geplant ist die Durchführung von Vorgesprächen und auch der Phase II an weiteren Orten, unter anderem Kayar und St.-Louis. Sicher ist aber zur Zeit noch nichts. Die Verteilung wird sich zeitlich also nach hinten verschieben, so dass wenige ihren Aufenthalt hier wohl verlängern müssen.
Dieses Wochenende werden Michael, Katharina, Lars und Daniel (der uns für 10 Tage unterstützt hat) das Land wieder verlassen. Ich werde dem Warten hier eine Woche Urlaub in Kafountine vorziehen, bevor es dann an die Verteilung geht. Deshalb wird die Berichterstattung kurzzeitig unterbrochen. jAnbei eine Sammlung von Fotos der letzten Zeit und der Durchführung der Phase II in Rufisque.

Sprachb(k)arrieren und Erwartungshorizonte II 16 Mär 2011


Nachdem gegen Ende der letzten Woche einige Mägen und Därme ihre Unzufriedenheit im stillen Kämmerlein oder auch zur Begeisterung aller auf engstem Raum zum Ausdruck gebracht hatten, entschied ich mich zusammen mit Tatti für ein ruhiges Wochenende am Meer. Dort konnte ich meinen Magen mit Pizza und gegrilltem Fisch wohl für die nächsten Wochen besänftigen.
Alle anderen hatten sich in unserem zu Hause in Guediawaye ausgeruht und das Leben genossen, so dass wir Montag früh (mit etwas Verspätung, da wir den senegalesischen Umgang mit Zeit etwas unterschätzt hatten / oder ihn vielleicht schon adaptiert oder wahrscheinlicher eben auch ein anderes Zeitverständnis haben, vor allem am frühen Morgen) alle wieder Zusammentreffen konnten, um in eine neue Woche zu starten.
Da wir am Montag an zwei Orten Interviews durchzuführen hatten, teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Omar, Lars, Simon und Maria fuhren die weitere Strecke nach Toukar, wo sie 8 Menschen aufnehmen konnten. Von Bedeutung war dort vor allem ein stattfindender Austausch über Möglichkeiten der Selbstorganisation. Omar konnte wertvolle Erfahrungen für den Aufbau eines Centres und einer funktionierenden Infrastruktur für Menschen mit Behinderung weitergeben.
Wir anderen fuhren nach Daron Khoudoss. Die Durchführung der Interviews war von den dortigen Verantwortlichen vorbildlich organisiert und koordiniert. Auch Jean und Augustine sind mit ihren Sprachkenntnissen und ihrer Empathie für die Menschen hier eine wertvolle Unterstützung. Mehr als 30 Menschen suchten uns hier auf. Anschließend verabredeten wir in M’boro die Bedingungen, um auch diese Region noch bedienen zu können.
Am Dienstag fuhr ein Teil von uns nach Yenne-sur-Mer, ein anderer blieb in Guediawaye um unser Lager vorzubereiten. Unser Container ist im Hafen von Dakar und wird wohl diese Woche noch den Zoll passieren. Der Bürgermeister Guediawayes macht sich aufgrund seiner Lager- und Finanzpolitik uns gegenüber relativ unbeliebt. Sobald er sich definitiv gegen unseren Willen geäußert hat, werd ich ihn ausführlicher denunzieren können.
Kai, Tatti, Franzi und ich machten uns heute auf den Weg in eine Schule nach Keur Moussa in der Region Rufisque. Letzten Donnerstag hatte dort ein Deutschlehrer aufgrund unserer „Rollis für Afrika“-T-Shirts meine Herkunft aufgedeckt und mich auf der Straße angesprochen. Er würde sich freuen, kämen wir ihn in seinem Deutschunterricht besuchen.
Wir dachten: Super, ein bisschen Aufklärungsarbeit und Sensibilisierung im Senegal. Rollis für Afrika hier vor Ort mehr publik machen. Außerdem für mich persönlich spannend eine Schule und den Unterricht hier kennen zu lernen. Er dachte: Toll, Muttersprachler. Klasse für die Aussprache und sowieso spannend wenn im Unterricht mal außergewöhnliche Sachen passieren.
Wir packten Lappi, Rollis-Film und Rollstuhl ein. Er bereitete ein Diktat und Lieder vor.
Natürlich entsprachen die Gegebenheiten eher seinem Plan, so dass wir uns in der Mitte der 2 Zeitstunden dauernden Deutschstunde „Brüder Jakob“-singend (neben dem Liedtext konnten wir vor allem das Genre des Kanons vermitteln) vor 50 zwischen Holzbänke und Tische gequetschten Jugendlichen in einem dunklen, verstaubten und recht kleinem Raum wiederfanden. Wir waren auf einer privaten Schule gelandet, auf der Menschen ihren Abschluss machen, die ihn auf der staatlichen Schule aus irgendeinem Grund nicht fertig machen konnten. Diese Schule wird von unterschiedlichen Organisationen finanziert und von Lehren durch ehrenamtlichen Unterricht ermöglicht. Ich diktierte einer 11. Klasse, die Schüler waren zwischen 16 und 21 Jahre alt, einen Text über die deutschen Essgewohnheiten. Es gab einen Grammatikteil, ein Übersetzungsteil und für alle Seiten schien der Unterricht didaktisch wertvoll. Die didaktische Vielfalt und pädagogische Entfaltung war den Bedingungen angepasst. Beispielsweise besitzt nur der Lehrer ein Schulbuch, alle Texte werden in dem Unterricht (deshalb wohl auch die 2 Zeitstunden) von einem Schüler an die Tafel geschrieben und von allen anderen ins Heft übernommen. Seit 4 Monaten lernen die Schüler Deutsch und haben seitdem eine Menge gelernt.
Ein Mädchen sang uns sogar ein deutsches Lied, das mir selbst noch völlig unbekannt war und eine etwas groteske Situation hervorrief: „1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 – wo ist Markus denn geblieben – er ist nicht hier, er ist nicht da – denn er lebt jetzt in Afrika“.

Integrationsarbeit 11 Mär 2011

Auf Bemühungen des Bürgermeisters von Rufisque, Monsieur Sene, sind wir gestern im Jardin Publique Rufisques auf eine beträchtliche Anzahl Menschen getroffen. Rund 60 Personen konnten neu in unsere Datenbank aufgenommen werden. Ein Grund für den großen Andrang könnten die Schwierigkeiten mit vorigen Führung des Centres in den letzten Jahren sein. Über den Führungswechsel habe ich bereits in einem älteren Artikel berichtet. Eine bessere Zusammenarbeit scheint nun gewährleistet.
Unser Team haben wir erweitert durch Jean und Augustine. Beide leben in Guediawaye und begleiten uns ab sofort um unsere Arbeit kennen zu lernen und uns zu unterstützen. Langfristig ist geplant, dass ein ausschließlich senegalesisches Team die Arbeit hier im Senegal durchführt. Das deutsche Team, welches momentan die Verteilung begleitet, soll in den nächsten Jahren quantitativ immer stärker reduziert werden. Die beiden Jungs sind in jedem Fall motiviert und interessiert.
Omar und Pape Diallo stimmen mit unserer Arbeitsweise und Zielsetzung insgesamt überein.
Da sie die Vertreter von Rollis für Afrika im Senegal sind, werden alle Vorgänge und Herangehensweisen mit ihnen zusammen entworfen und besprochen. Außerdem können sie die nötigen Kontakte herstellen und verfügen über jahrelange Erfahrung. Vor allem Omar ist seit Beginn des Vereins ANHMS (Association Nationale des Handicapés Moteurs du Sénégal) 1982 dabei. Er stellte auch den Kontakt zu Daniela Eich (mittlerweile beim DAHW beschäftigt) her, die 1996 erstmals im Senegal war und bis 1997 Geldgeber für den Bau eines Centres begeistern konnte. Mit den finanziellen Mitteln des IJGD (Internationale Jugendgemeinschaftsdienste) konnte 1997 der Grundstein für den Bau des Centres gelegt werden. Daniela selbst leitete ein Workcamp mit dem sie den Bau aktiv vorantrieb.
Mittlerweile ist das Centre in Guédiawaye vorbildlich organisiert, nicht zuletzt durch die Arbeit von Omar und Pape Diallo. Es bietet vor allem einen integrativen Raum, verglichen mit einem Freizeitzentrum/Stadtteilzentrum. Menschen mit und ohne Behinderung nehmen an zahlreichen Festen und Veranstaltungen teil. Der Umgang mit Behinderungen gehört für die Menschen in Guediawaye dadurch zum Alltag und ist nichts Fremdes mehr. So funktioniert gelungene Integration. In dem Centre finden zahlreiche Projekte statt, darunter eine Basketballgruppe, eine Tanzgruppe, eine Trommelgruppe und eine Nähwerkstatt. Letztere ist mit ihrer Ausbildung für Menschen mit sowie ohne Behinderung das konstanteste Projekt. Eine sehr verlässliche und gut organisierte Frauensektion finanziert Frauenfortbildungen und hat ein Mikrokreditsystem entwickelt. Für alle Aktivitäten wird höchstens einen finanzielle Startspritze bereitgestellt. Mittlerweile finanziert sich alles selbstständig, mit Ausnahme eines neuen Projektes von Mére et Monde. Um einen Kindergarten für Kinder mit Behinderung zu schaffen baut die kanadische NGO momentan die 2. Etage aus. Dieser Ausbau sowie die Ausbildung der Kindergärtnerinnen soll von ihnen finanziert werden. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt, danach soll es sich selbst tragen.
Heute trafen wir in der Region Bargny auf 40 Menschen.
Bis zum Dienstag werden wir die Phase zwei in weiteren Regionen durchführen. Wir hoffen, dass der Container bis Mittwoch die eigenwillige Zöllnermentalität passiert haben wird.

Sprachbarrieren und Erwartungshaltungen 10 Mär 2011

Bereits in Deutschland hatte Kai die Idee entwickelt, Portraits einzelner Menschen und deren Umgang mit ihrer Behinderung zu zeichnen. Da sich dies mit dem richtigen Material zu einer interessanten, vielfältigen Reportage eignen könnte, schloss ich mich dem Vorhaben an. Unser erster Interviewpartner, Lamine Dione, lebt in Thiés. Letzte Woche Mittwoch besuchten wir ihn und seine Eltern, leider in Begleitung eines uns unbekannten Übersetzers.
Leider, denn unter den Augen seiner Eltern und seines Bruders sowie durch die vom Übersetzer zu Suggestivfragen verfälschten Fragesätze Kais, auf die Lamine fast ausschließlich mit einem Ja oder Nein antwortete, blieb uns der Zugang zu seiner eigentlichen Person und Meinung verschlossen. Vielmehr fasste der Übersetzer das Ja, bzw. Nein Lamines jeweils in einem rhetorisch eindrucksvollem 10 Minuten Monolog zusammen, in denen er durchgehend vor allem folgenden Inhalt transportierte: die Armut der Familie, die Schuld Lamines daran und seine Einschränkungen im Leben aufgrund seiner Behinderung. So wäre das unreflektierte Ergebnis einzig ein klischeehaftes, stereotypes Bild. Nämlich das eines hilfsbedüftigen Menschen und dem helfenden Europäer, welches in der verantwortungsvollen, nachhaltigen Entwicklungshilfe und -politik gänzlich fehl am Platz ist. So müssen die Aussagen kritisch an der Situation geprüft werden.
Teilweise kam es mir vor, als hätte die Familie den eigentlichen Sinn des Interviews nicht verstanden, bzw. wurde dieser eben durch Sprachbarrieren oder anderes ungenau kommuniziert. Sie verhielten sich, als überprüften wir den tatsächlichen Bedarf nach einem Rollstuhl noch einmal bei ihnen zu Hause. Nur so kann ich mir erklären, dass die Aussagen der Familie teilweise nicht einmal mit unserer Datenbank (d.h. Den Aussagen Lamines vom vorherigen Tag) übereinstimmten. Während noch vorstellbar ist, dass Elise Polio diagnostiziert und die Familie nichts über die Art und Schwere der Krankheit weiß, stellt sich mir die Frage, weshalb nun behauptet wird er habe nie irgendein Hilfsmittel besessen, wenn doch in der Datenbank vermerkt ist er soll seinen alten, kaputten Rollstuhl zur Verteilung mitbringen. Dass er einen Rollstuhl erhalten steht nicht zur Frage. Der 30-jährige (der Datenbank nach ist er erst 1986 geboren) bewegt sich auf allen vier Gliedmaßen auf dem Boden fort, die Knie und Füße durch den Sand schleifend was zu starken Schmerzen, Aufschürfungen und weiteren Deformierungen führt.
Die einzigen Angaben, die ich mit Sicherheit über Lamines Leben machen kann - wobei hierbei berücksichtigt werden muss, dass jede Information den Suggestivfragen-Übersetzer passieren musste, also ist auch hier Vorsicht geboten – sind:
Vor Sonnenaufgang verlässt er an 6 Tagen der Woche das Haus um Betteln zu gehen. Er ist den ganzen Tag unterwegs und kehrt erst nach Sonnenuntergang zurück, da er sich durch von der Sonne erhitzten Sand nicht fortbewegen kann. Freitags geht der ehemalige Koranschüler in die Moschee. Dem Übersetzer nach nähmen staatliche Schulen Menschen mit Behinderungen nicht auf, die Koranschulen schon. Die meisten Schulen seien nicht barrierefrei, außerdem befindet sich die Koranschule in der Nähe der Diones. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten konnte er jedoch auch die Koranschule nicht abschließen. Dort habe er gelernt arabisch zu schreiben und zu lesen, sprich den Koran zu rezitieren. Was er liest versteht er allerdings nicht, denn Arabisch kann er nicht.
Er hat Freunde aus der Kindheit, die ihn oft besuchen kommen. Auf unsere Frage, ob er mit ihnen alles teilen und unternehmen kann, was er möchte, antwortet er: „Waaw“. Das ist Wolof und bedeutet „Ja“. Der Übersetzer erklärt uns ausführlich, dass dies nicht möglich ist. Lamine werde aufgrund seiner Behinderung und seiner Armut oft ausgeschlossen. Ihm fehlen häufig die finanziellen Mittel für Unternehmungen oder eben die physischen Fähigkeiten, z. B. beim Fußballspielen. Deshalb würden sie eigentlich nur gemeinsam im Schatten sitzen und sich ausruhen und unterhalten. Dies ist das eindrücklichste Beispiel dafür, wie entmündigend das Gespräch für Lamine gewesen sein muss, selbst wenn er die Antworten des Übersetzers wahrscheinlich nicht verstehen konnte.
Zwar muss dieser alsbald zu einem Treffen mit dem Bürgermeister, doch seine Aussage: „Wenn Armut in eine Familie kommt, betrifft es meist die ganze Familie und das ist oft das Schicksal von Familien mit Behinderten.“, wird durch die Eltern und seinen Bruder gekonnt weiter ausgebaut.
Die Mutter müsse ohne seine Hilfe den ganzen Haushalt alleine führen und der Bruder, der Parfüm verkauft, habe aufgrund Lamines Erkrankung noch keine Zeit gehabt, eine Frau zu finden. „Alles was wir machen machen wir für ihn“,erklärt er.
Lamine hat noch zwei Schwestern, die bei einer Tante leben. Mehr erfährt man über sie nicht. Der Vater ist Schneider, doch konnte er seinen Sohn nicht ausbilden, da dieser das Fußpedal der Nähmaschinen nicht bedienen kann.
So hatte ich nach zwei Stunden unzählige Informationen zusammengetragen, doch nur eine einzige Aussage von Lamine selbst: Er erhofft sich durch einen Rollstuhl die Mobilität, die ihm fehlt um seine Träume zu verwirklichen. Die wären eine bitig/boutique (ein kleines Geschäft) zu eröffnen um mit dem Betteln aufhören zu können und seine Familie zu unterstützen und eine Frau finden um selbst eine Familie zu gründen.

RfA - 2011 - VideoBlog 3 - Untersuchungen in Sanghe und Thieo 09 Mär 2011

Ndánk, ndánk mooy jápp golo ci naay 08 Mär 2011

(=senegalesisches Sprichwort, Langsam muss derjenige sein, der den Affen im Busch ergreifen will; bedeutet soviel wie: Sei geduldig!)

Montag früh wurden wir an unserer ersten Station der Region Rufisque, dem Poste de Sante Bambylor von Reggaeklängen, die uns aus zwei aufeinander gestapelten, monströsen Boxen Namens SUPER BOOM entgegen schallten, empfangen. In der Region Rufisque werden wir diese Woche die „Interviews“ (Bedarfsanalyse) durchführen.
Gestern konnten wir mit rund 60 Menschen den bis jetzt größten Andrang verzeichnen.
In dem Poste de Sante Bambylor sind wir auf Initiative der dortigen Infirmière Chef de Poste (Oberschwester) Madame Ndione untergekommen.
Die Motivation für ihr Engagement für unsere Arbeit zieht sie sicherlich auch aus persönlicher Erfahrung. Bei einem Besuch in ihrem Haus lernten wir ihren 37jährigen Sohn Abdoulaye Ndione kennen, der aufgrund einer Krebserkrankung bereits eine Beinamputation und eine Chemotherapie überstehen musste. Abdoulaye ist froh darüber, seine Krankheitsgeschichte mit uns teilen zu können und Gehör zu finden. 2001 entdeckte man bei ihm das erste Mal einen Tumor, den man auch operativ entfernte. Scheinbar nicht vollständig, denn 2009 wurde ein weitaus größerer Tumor entdeckt, woraufhin senegalesische Ärzte eine Beinamputation vorschlugen.
Freunde von ihm holten ihn nach Spanien, doch auch die dort ansässigen Spezialisten konnten dies nicht mehr verhindern. Noch in Spanien verlor er ein Bein und stellte sich einer Chemotherapie. Nach zwei Blöcken brach er diese aufgrund von Schmerzen an dem amputierten Bein und den Schwierigkeiten mit der Mentalität und dem Klima des fremden Landes ab und fuhr zurück zu seiner Familie in den Senegal.
Mittlerweile haben sich zahlreiche Metastasen gebildet und auch die Lunge befallen. Nach Angabe der Ärzte bleibt ihm noch etwas über ein Jahr zu leben.
Eine weitere Chemotherapie wird er nicht machen. Diese Tortur würde zum einen höchstens zu einer Lebensverlängerung führen, zum anderen sind keine Mittel mehr vorhanden. 1.000.000 CFA müssen im jeweiligen Krankenhaus hinterlegt werden, bevor überhaupt eine Behandlung begonnen wird. Das ist eine Mindestsumme, die je nach Behandlungsdauer und Art der Medikation steigen kann. Alle in seiner Familie arbeiten, aber er kenne niemanden, der jemals 1.000.000 CFA (ca. 1.500 Euro) in der Hand oder auf dem Konto gehabt habe, erklärt Abdoulayes Vater.
Die sehr gläubige Familie findet im Islam und durch den Propheten Mohammed Halt. Abdoulaye ist sich sicher, dass er im nächsten Leben wieder laufen können wird. Trotz seiner Amputation fühlt er sich in seinem Leben nicht eingeschränkt. Er könne immer noch alles tun, was er wolle. Er vergleicht es mit dem Fehlen eines Fingers. Sein Glauben hilft ihm seinen individuellen Umgang mit dem Sterben zu finden. Die ihm verbleibende Zeit möchte er sein Leben so wertvoll wie möglich gestalten. Trotz allem spricht aus seinen Augen Traurigkeit und Angst, wenn er über den Tod spricht.
Seinen Rollstuhl möchte er der Frauenstation vom Poste de Sante Bambylor spenden, sobald er nicht mehr ist.

Heute sind wir in Sebikhotane im Gebäude des Bürgermeisteramtes untergebracht. Bis zum Mittag waren nur 15 Menschen hier. Das ist wenig und wir werden heute früher Feierabend machen, was nach dem 14 Stunden Tag gestern gut tun wird. Wir hoffen, dass der Donnerstag sehr stressig wird. Trotzdem konnten wichtige Grundsteine für die Selbstorganisation der Menschen mit Behinderung vor Ort gelegt werden. Der stellvertretende Bürgermeister zeigte sich bei einem Gespräch sehr kooperativ und versprach, sein Möglichstes zu tun um ein Grundstück für die Entstehung eines Centres zur Verfügung zu stellen. Danach wäre für die sich sozusagen gerade neu formierende Behindertenorganisation eine Zusammenarbeit mit verschiedenen NGO’s denkbar.
Maria, die Samstag Nacht zu der Gruppe gestoßen ist, wurde gestern noch von Elise in die Arbeit mit der Datenbank eingeführt. Heute führt sie die physiotherapeutische Untersuchung alleine durch.
Ansonsten warten wir auf den Container, der am Donnerstag oder Freitag den Hafen von Dakar erreichen müsste.

RfA - 2011 - VideoBlog 2 - Voruntersuchungen 07 Mär 2011

RfA - 2011 - VideoBlog 1 - Vorbereitungen 06 Mär 2011

Ein Gang durch die Bezirke von Thiés 05 Mär 2011


Von Mittwoch bis Freitag fuhren wir in unterschiedliche Bezirke Thiés, die jeweiligen „hopitals“ dort dienten als Sammelpunkte.
Am Mittwoch untersuchten wir rund 20 Menschen im „Poste de Santé Parcelle Assenie“. Die dortigen räumlichen und hygienischen Gegebenheiten waren für unsere Zwecke eher schwierig. Vor allem die in den Sand geworfenen, benutzten Spritzen und die mit Blutflecken besprenkelten Wände ließen unsere Auffassung von Sterilität im luftleeren Raum baumeln. Auch gab es schlichtweg zu wenig Räume für uns, die noch dazu recht klein gehalten waren, denn der normale Krankenhausbetrieb lief bis zum Nachmittag weiter.
Trotzdem konnten wir diese Hürden überwinden und unsere Arbeit unter den Bedingungen dort zufriedenstellend durchführen.
Das hopital von „Poste de Santé Medina Fall“, an dem wir am folgenden Tag unsere Arbeit fortsetzten, führte uns ein gänzlich anderes Bild vor Augen. Das recht große Krankenhaus befand sich in einem sehr guten Zustand. Zeitgleich mit uns wurde im Haupthaus ein lokales Impfprojekt durchgeführt. Kinder wurden kostenlos mit den gängigen Impfungen versorgt, was angesichts der zahlreichen Erkrankungen an Polio, die zumeist dazu führen, dass man sich ohne Hilfsmittel nicht mehr fortbewegen kann, sehr wichtig ist. Dennoch hatte sich die Leitung sehr gut auf uns vorbereitet und uns einen weitläufigen Umkreis reserviert.
Wir konnten die Aufnahme der persönlichen Daten samt Sozialanalyse und Portrait in einem Pavillon durchführen. Die Änderung der Reihenfolge (die physiotherapeutische Untersuchung erfolgt nun ganz am Ende) erschien sehr sinnvoll. Durch die Nähe der beiden ersten Stationen schien auch die Kommunikation untereinander flüssiger zu verlaufen. Insgesamt lief die Organisation reibungslos, das Team wirkte am vierten Tag der gemeinsamen Arbeit sehr gut eingespielt und die Aufnahme der rund 30 Menschen konnte zügig und ohne Komplikationen erfolgen.
Der Bedarf in dieser Region scheint relativ groß zu sein. Viele Menschen kamen ohne jegliche Hilfsmittel. Einige halfen sich mit diversen Fortbewegungsmitteln, wie Mofas, Fahrrädern (auf denen sie geschoben werden) oder selbstkonstruierten Rollstühlen aus, andere bewegten sich mit allen vier Gliedmaßen am Boden.
Zwei weitere Frauen waren nicht weniger kreativ, und versteckten ihre Rollstühle in der Umgebung. Die Aufklärung, wer denn nun der tatsächliche Besitzer sei, zog sich eine Weile hin. Zumindest bei einem Fall ist mittlerweile klar, dass ihre Angabe, sie hätte den Rollstuhl von einer Nachbarin geliehen und ihn draußen gelassen um Missverständnisse zu vermeiden, wahr ist.
In der nächsten Woche müssen wir daran denken, Werkzeug und Luftpumpen mitzunehmen, denn die meisten bereits vorhandenen Rollis brauchen einfach nur eine Generalüberholung und Luft, bzw. neue Reifen und das kann man direkt erledigen. Ansonsten fällt unser kollektives Fazit durchweg positiv aus.
Das Thema Hausbesuche liefert noch zu klärendes Diskussionsmaterial. Denn natürlich ist es wichtig, gerade die Menschen zu erreichen, die tatsächlich nicht einmal die Möglichkeit haben zu uns zu kommen. Deshalb sollten Hausbesuche auch immer durchgeführt werden, wenn auch die konkrete Vorgehensweise noch geklärt werden muss. Andererseits darf der integrative Gedanke hinter dem Rollis für Afrika Projekt nicht vergessen werden und ein Zusammentreffen mit anderen Menschen mit Auffälligkeiten aus der eigenen Region liefert natürlich enormes integratives Potential. Austausch und der Aufbau von sozialen Netzwerken kann so ermöglicht werden.
Ansonsten war unsere Unterkunft in Thiés, auf dem Gelände des dortigen Centre und einer Grundschule sehr schön. Morgens standen die Kinder zum Fahnenappell bereit, Abends tobten sich Kickboxer und Taekwando-Begeisterte auf dem Gelände aus. Das Essen war unglaublich lecker und es war dort unglaublich heiß. Ein wenig schade, dass wir unser Nachtlager im freien heute Morgen endgültig abgebaut haben.
Heute fuhren wir ins 20 km entfernte „Centre de Santé de Thieo“. Das liegt am Anfang der Steppe und diese Weite ist unglaublich schön. Auf dem Weg hierher hielten wir auf Anfrage in einem Dorf, in dem wir insgesamt neun weitere Fälle untersuchten. In diesem Dorf entstehen gesundheitliche Probleme oftmals durch sehr enge verwandtschaftliche Verbindungen, denn es ist den Menschen dort vorgeschrieben innerhalb der Familie zu heiraten. Im Kontext der dörflichen Umgebung und Gesellschaft, aber auch im Hinblick darauf, dass teilweise auch psychische Krankheiten vorliegen, stellt sich auch hier die Frage nach der Möglichkeit der Verwirklichung des integrativen Konzepts. Warum sollten diese Menschen, wären sie im Besitz eines Rollis, plötzlich in die Schule geschickt werden? Ein Großteil des Dorfes hat die Schule nie besucht, sondern eher bei der Feldarbeit geholfen. Und doch ist ja auch die Möglichkeit, am sozialen Leben des nächsten Umfeldes teilzuhaben die Chance, sich zu integrieren und Veränderungen herbeizuführen, wenn diese auch einzig darin liegen, nicht nur den ganzen Tag in einem Schattenplatz zu liegen, sondern sich selbstständig oder mit Hilfe anderer innerhalb der Dorfgemeinschaft fortzubewegen.
Während ich dies hier schreibe sitze auch ich im Schatten vor dem „hopital“ in Thieo. Rund 10 Menschen haben hier auf uns gewartet, darunter viele alte Menschen. Dies wirft ein weiteres Problem auf, denn alte Menschen gehören nicht zu unserer Zielgruppe. Das klingt zunächst unmenschlich und ehrlich gesagt ist es für mich emotional auch teilweise problematisch. Doch das Ziel, Menschen die Voraussetzungen zu schaffen, ein weitestgehend selbstständiges Leben zu führen - in die Schule zu gehen, einen Beruf zu lernen, eigenes Geld zu verdienen, sich ein soziales Umfeld mit Freunden und Familie zu schaffen – ist natürlich vor allem von jungen Menschen umsetzbar. Da unsere Kapazitäten nunmal beschränkt sind, ist die Vergabe ebenso geprägt von einem rationalen, ökonomisch sinnvollen Vorgehen. Man kann nur das Leben einiger dieser Menschen hier nachhaltig verbessern, mehr nicht. Das lohnt sich allemal, aber….
Neben mir steht die ganze Zeit ein Junge, der wohl ungefähr 10 Jahre alt sein wird und nur noch ein Bein hat. Sicherlich wird er von uns einen Rollstuhl bekommen, hoffentlich wird sein Leben dadurch reicher werden. Trotzdem finde ich die Gesamtsituation manchmal schwer. Mein Gefühl hierzu lässt sich noch kaum in Worte fassen und ist sehr unklar. Vielleicht in ein paar Wochen.

„Wer zwingt euch zu richten? Und dann – prüft euch, ob ihr gerecht sein könntet, wenn ihr wolltet“ 02 Mär 2011

Nach nunmehr bald zwei Wochen im Senegal kommt, wenn auch nicht bei allen unserer Gruppe so doch bei mir langsam eine Art „zu-Hause-Gefühl“ auf. Das ausführliche Begrüßungszeremoniell sitzt (Na nga def – Ma ngi fi rekk // Salaam maleekum – Maleekum salaam // Ca va – Ca va bien),
man kann die wichtigsten Dinge auf Wolof oder zumindest Französisch ordern und schon ansatzweise Gespräche führen. Die Geschmacksnerven einiger von uns lechzen bereits nach einem Kaffee Touba, während andere ihn zumindest einmal hinunter schlucken können.
Schon scheint es, als wäre ich eine lange Zeit hier. Anfängliches Staunen lässt nach, man kennt Menschen und Familien, hat herausgefunden wo die Straßen, die einen umgeben hinführen und eine Ahnung davon bekommen, wie man sich hier verhalten und bewegen kann. Und doch erscheint mir
der Unterschied des Lebens hier zu dem in Deutschland so groß wie an noch keinem Ort an dem ich war.
Deshalb stellt sich mir die Frage: Wie kann ich mit dieser nicht zu verleugnenden Andersartigkeit umgehen und sie über Sprache transportieren, OHNE auch nur die geringste Wertung einfließen zu lassen.
Selbstverständlich wäre ich in der Lage, die Orte und Menschen und Situationen hier in ihrer ganzen Vielfalt zu beschreiben. Doch werde ich mir dabei der Gefahr bewusst, dass nicht nur in mir jeder reproduzierte Bild bereits durch einen Wertefilter gequetscht wurde, sondern jeder Rezipient
ihm sehr wahrscheinlich seine eigenen positiven oder negativen Assoziation auferlegen wird – im schlimmsten Fall noch dazu gänzlich unabhängig von meiner eigentlichen Intention.
Scheinbar braucht der Mensch Kategorien und Unterscheidungen um Dinge überhaupt einordnen und erfassen zu können, und je einfacher bzw. klarer die Unterteilung in voneinander abgegrenzten Schubladen (gut und schlecht; besser und schlechter eignet sich vor allem seine Einfachheit halber), desto einfacher und klarer lässt sich sehr wahrscheinlich ein eigenes Weltbild konstruieren. Das solch ein unreflektiertes schwarz-weiß-Denken immer nur einen winzigen Teil der Wirklichkeit erfassen kann steht nicht zur Frage.
Doch weiterhin muss dem Menschen die Fähigkeit zu Objektivität schon alleine aufgrund von Faktoren wie Sozialisation, Bildung, Erfahrungsschatz und Persönlichkeit abgesprochen werden.
Objektive Vermittlung von Informationen scheint somit kaum möglich, was ich nicht nur auf das Medium Sprache sondern ebenso auf die Photographie und den Film übertragen möchte. Jegliche Kommunikation scheint einem gigantischen Interpretationsrahmen zwischen Sender, Objekt/Botschaft und Empfänger zu unterliegen. Somit existiert nicht einmal ein objektives, allgemeingültiges besser oder schlechter.
Deshalb erscheint es mir unerlässlich, ein Bewusstsein für die eigene subjektive Weltsicht dahingehend zu entwickeln oder zu pflegen, dass jeder Werteautomatismus kritisch hinterfragt und geprüft wird, um die Ausbildung einer egozentrischen Weltsicht weitestgehend zu vermeiden.
So gut wie möglich versucht Rollis für Afrika somit auch, eine eurozentrische Arbeitsweise zu vermeiden und eigenständige Projekte und Lebensläufe vor Ort zu unterstützen und vor allem Arbeitsweisen in Zusammenarbeit mit den senegalesischen Partnern zu entwickeln.