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Rollis für Afrika» Blogarchiv » “I’ve been through the desert …”

“I’ve been through the desert …” 16 Apr 2011

Nachdem zu guter Letzt auch ich das Land verlassen und nach Deutschland zurückkehren musste halte ich doch die letzte Woche der Verteilung, in der Omar, Pape Diallo, Seydou, Jean und ich den Senegal von St.-Louis bis nach Matam entdeckten, für erwähnenswert.
In St.-Louis wurden wir Freitag Nacht mit sehr gutem Essen und Ataya von den Frauen des dortigen Centres empfangen. Bei Couscous und Chicken saßen wir lange beisammen und zeigten auch einige Ausschnitte des Filmes: „Estevan Toubape – Rollis für Afrika“, der mittlerweile mit französischen Untertiteln unterlegt ist.
Am Vormittag verteilten wir zusammen mit Bara 15 Rollstühle (vor allem an Kinder) und einige Gehhilfen. Nach einigen Rollstuhlstaffelläufen, der Erkundung der einstigen kolonialen Pracht, mit dem Atlantik ausgefochtenen Kämpfen und der Verabschiedung Baras machten wir uns Abends auf den Weg in die ungefähr 450 Kilometer entfernte „Stadt“ Matam. Ein Glück, dass wir nur noch zu fünft unterwegs waren, denn so konnte ich es mir auf einer Bank im Bus bequem machen und schaffte es tatsächlich, die 13 Stunden über marode Straßen schlafend zu ignorieren. Die Jungs, die derweilen Ataya gekocht und mich um meinen Schlaf beneidet haben, waren bei unser Ankunft am frühen Morgen doch sichtlich angeschlagen.
In Matam wurden wir von Kamila empfangen. Kamila, die unsere dortige deutsche Kontaktfrau ist, lebt mit ihrem französischen Freund für zwei Jahre in Matam. Während er für eine französische NGO arbeitet etabliert Kamila eigenständig oder in Kooperation mit anderen NGOs Projekte und leistet Sensibilisierungsarbeit. Vor allem kümmert sie sich um eine nachhaltige Versorgung von erkrankten Kindern. In dem Rahmen hat sie die Regionen um Matam auch für unsere Arbeit mobilisiert und die Menschen für den Montag, an dem Phase 2 (die Bedarfsermittlung) und Phase 3 (die eigentliche Verteilung) stattfinden sollte, eingeladen.
Zunächst gab es am Sonntag jedoch, nachdem vor allem Seydou sich erholt hatte, eine Konferenz im Kulturzentrum zu dem Thema: „Integration von Kindern mit Behinderung“. Die Association handicapes de Matam setzte ihre Sensibilsierungsarbeit zum Thema Behinderung unterstrichen mit einem kleinen Theaterstück in Szene. Wir stellten die Arbeit von Rollis für Afrika mit Hilfe des Filmes „Estevan Toubape“ vor, den wir im Anschluss an eine Diskussion dem Centre zur weiteren Sensibilsierungsarbeit überließen.
Am Montag konnten wir 32 Menschen neu in die Datenbank aufnehmen. Davon bekamen 12 einen Rollstuhl und einige Gehhilfen. Darunter waren viele Kinder, denen einzig durch Operationen und entsprechende Nachsorge geholfen werden kann. Kamila wird dies in Zusammenarbeit mit anderen Partnern organisieren. Zum Beispiel arbeitet sie zusammen mit „Handisables International“, eine Art Rehaklinik in Ndiaganiao (Region Mbour), die unterstützt durch französische Ärzte und Physiotherapeuten postoperative Therapieaufenthalte für 10.000 CFA (umgerechnet ca. 20 Euro) ermöglicht und die Versorgung mit Prothesen durch eigene Herstellung sichert.
Die Verteilung in Matam war sehr erfolgreich. Wir hatten den Bus vorsorglich mit 25 Rollstühlen beladen. Leider verfügten wir nur noch über 2 Kinderrollis, die sehr schnell vergeben wurden. Die anderen Kinder müssen sich mit kleinen Rollis für Erwachsene zufrieden geben.
Jedes Jahr mangelt es an Rollstühlen für Kinder, was sehr schade ist, denn der Fokus von Rollis für Afrika liegt gerade in der Unterstützung dieser jungen Menschen.
Sozusagen ein Spendenaufruf an dieser Stelle: Für nächstes Jahr werden unbedingt Kinderrollstühle und Kinderbuggys benötigt.
Eine sehr unschöne Begegnung ereignete sich Abends in einem Dorf 6 km von Matam entfernt, in welches wir auf die Bitte einer Mutter mit drei kranken Kindern fuhren. Bei Ankunft wurden wir von einer Menschentraube umzingelt und zu einem am Boden liegenden Kind gebracht. Aus nicht bekannten Gründen kann dieses Kind seit Geburt nicht laufen. Jetzt lag es allerdings apathisch mit sehr hohem Fieber auf einer kleinen Matte, völlig unterernährt und mit einem bereits stark ausgeprägtem Abszess am Hinterkopf. Ich war erschrocken, wütend und enttäuscht angesichts dieser geballten Ignoranz die sich in menschlichen Körpern um das im sterben liegende Kind sammelte und gaffte und auf ein Wunder wartete oder vielleicht auch auf gar nichts. Ich und Kamila führten eine hitzige Diskussion mit der Mutter, der wir erklärten, dass das Kind so schnell wie möglich in ein Krankenhaus muss und dem Verantwortlichen der Region, Moussa, der von Krankenhausaufenthalten nichts wissen wollte, sondern vehement auf die Vergabe eines Rollstuhls bestand. Ich gab keinen Rollstuhl. Die alleinige Vergabe eines Rollstuhls hätte dem Kind nicht geholfen. Vielmehr befürchtete ich, die Bewohner des Dorfes samt Mutter würden sich darauf ausruhen das ja nun etwas getan sei und das Kind würde in seinem Rollstuhl sitzend einfach wegsterben. Außerdem gibt es Gesetze zum Schutz von Kindern, nach denen wir uns in diesem Fall der unterlassenen Hilfeleistung schuldig gemacht hätten.
Stattdessen organisierte Kamila, auch ohne Unterstützung der Mutter, des Dorfes und selbst einiger vor Ort ansässigen NGOs einen Krankenhausaufenthalt. Zwar dauerte die Einlieferung aufgrund der von allen Seiten in den Weg gelegten Hindernissen (wobei es sich um ein uns bis heute unerklärliches Politikum handeln muss) länger als erhofft, doch mittlerweile ist der kleine Junge im Krankenhaus von Matam und wird dort behandelt.
Aufgrund ihres Engagements der letzten Tagen erfährt Kamila nun von einigen Personen des öffentlichen Lebens Matams latente Bedrohung. Ein Koordinator von der Action Educatif en Milieu Ouvert  (AEMO) sei hierzu erwähnt, dessen Namen und Daten uns durchaus bekannt sind.
Die lange Rückfahr nach St.-Louis, wo wir Dienstag Nacht eine Pause einlegten, mussten wir ohne Musik (in dem schrecklichen Dorf wurde uns zusätzlich Seydous MP3-Player aus dem Bus geklaut) und tagsüber bei 45 Grad überstehen.
Den Tag der Rückfahrt von St.-Louis nach Dakar nutzten wir für Nachsorgebesuche in Bango und brachten zusätzlich 2 Rollstühle und eine Gehhilfe nach Thiés. Dort warteten die Empfänger, die aus irgendeinem Grund bei der eigentlichen Verteilung nicht anwesend waren.
Auch ohne die restlichen Toubapes waren wir ein gutes Team und haben die Verteilung im Sinne von Rollis für Afrika durchgeführt. Am kommenden Freitag wird die senegalesische Sektion mit der Phase 2 in weiteren Regionen fortfahren. Im Lager stehen noch um die 50 Rollstühle. Dem Ziel, die Aktionen vor Ort im Senegal ganzjährig von einem senegalesischen Team durchführen zu lassen und sie einzig aus Deutschland mit dem Material zu versorgen, sind wir sicherlich um einiges näher gekommen.
Ansonsten war es sehr spannend und bereichernd mit den vier senegalesischen Jungs quer durch ihr Land zu fahren und mit ihnen zu arbeiten. And I hope we’ll see each other again. Inschallah!

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