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Rollis für Afrika» Blogarchiv » Sprachb(k)arrieren und Erwartungshorizonte II

Sprachb(k)arrieren und Erwartungshorizonte II 16 Mär 2011


Nachdem gegen Ende der letzten Woche einige Mägen und Därme ihre Unzufriedenheit im stillen Kämmerlein oder auch zur Begeisterung aller auf engstem Raum zum Ausdruck gebracht hatten, entschied ich mich zusammen mit Tatti für ein ruhiges Wochenende am Meer. Dort konnte ich meinen Magen mit Pizza und gegrilltem Fisch wohl für die nächsten Wochen besänftigen.
Alle anderen hatten sich in unserem zu Hause in Guediawaye ausgeruht und das Leben genossen, so dass wir Montag früh (mit etwas Verspätung, da wir den senegalesischen Umgang mit Zeit etwas unterschätzt hatten / oder ihn vielleicht schon adaptiert oder wahrscheinlicher eben auch ein anderes Zeitverständnis haben, vor allem am frühen Morgen) alle wieder Zusammentreffen konnten, um in eine neue Woche zu starten.
Da wir am Montag an zwei Orten Interviews durchzuführen hatten, teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Omar, Lars, Simon und Maria fuhren die weitere Strecke nach Toukar, wo sie 8 Menschen aufnehmen konnten. Von Bedeutung war dort vor allem ein stattfindender Austausch über Möglichkeiten der Selbstorganisation. Omar konnte wertvolle Erfahrungen für den Aufbau eines Centres und einer funktionierenden Infrastruktur für Menschen mit Behinderung weitergeben.
Wir anderen fuhren nach Daron Khoudoss. Die Durchführung der Interviews war von den dortigen Verantwortlichen vorbildlich organisiert und koordiniert. Auch Jean und Augustine sind mit ihren Sprachkenntnissen und ihrer Empathie für die Menschen hier eine wertvolle Unterstützung. Mehr als 30 Menschen suchten uns hier auf. Anschließend verabredeten wir in M’boro die Bedingungen, um auch diese Region noch bedienen zu können.
Am Dienstag fuhr ein Teil von uns nach Yenne-sur-Mer, ein anderer blieb in Guediawaye um unser Lager vorzubereiten. Unser Container ist im Hafen von Dakar und wird wohl diese Woche noch den Zoll passieren. Der Bürgermeister Guediawayes macht sich aufgrund seiner Lager- und Finanzpolitik uns gegenüber relativ unbeliebt. Sobald er sich definitiv gegen unseren Willen geäußert hat, werd ich ihn ausführlicher denunzieren können.
Kai, Tatti, Franzi und ich machten uns heute auf den Weg in eine Schule nach Keur Moussa in der Region Rufisque. Letzten Donnerstag hatte dort ein Deutschlehrer aufgrund unserer „Rollis für Afrika“-T-Shirts meine Herkunft aufgedeckt und mich auf der Straße angesprochen. Er würde sich freuen, kämen wir ihn in seinem Deutschunterricht besuchen.
Wir dachten: Super, ein bisschen Aufklärungsarbeit und Sensibilisierung im Senegal. Rollis für Afrika hier vor Ort mehr publik machen. Außerdem für mich persönlich spannend eine Schule und den Unterricht hier kennen zu lernen. Er dachte: Toll, Muttersprachler. Klasse für die Aussprache und sowieso spannend wenn im Unterricht mal außergewöhnliche Sachen passieren.
Wir packten Lappi, Rollis-Film und Rollstuhl ein. Er bereitete ein Diktat und Lieder vor.
Natürlich entsprachen die Gegebenheiten eher seinem Plan, so dass wir uns in der Mitte der 2 Zeitstunden dauernden Deutschstunde „Brüder Jakob“-singend (neben dem Liedtext konnten wir vor allem das Genre des Kanons vermitteln) vor 50 zwischen Holzbänke und Tische gequetschten Jugendlichen in einem dunklen, verstaubten und recht kleinem Raum wiederfanden. Wir waren auf einer privaten Schule gelandet, auf der Menschen ihren Abschluss machen, die ihn auf der staatlichen Schule aus irgendeinem Grund nicht fertig machen konnten. Diese Schule wird von unterschiedlichen Organisationen finanziert und von Lehren durch ehrenamtlichen Unterricht ermöglicht. Ich diktierte einer 11. Klasse, die Schüler waren zwischen 16 und 21 Jahre alt, einen Text über die deutschen Essgewohnheiten. Es gab einen Grammatikteil, ein Übersetzungsteil und für alle Seiten schien der Unterricht didaktisch wertvoll. Die didaktische Vielfalt und pädagogische Entfaltung war den Bedingungen angepasst. Beispielsweise besitzt nur der Lehrer ein Schulbuch, alle Texte werden in dem Unterricht (deshalb wohl auch die 2 Zeitstunden) von einem Schüler an die Tafel geschrieben und von allen anderen ins Heft übernommen. Seit 4 Monaten lernen die Schüler Deutsch und haben seitdem eine Menge gelernt.
Ein Mädchen sang uns sogar ein deutsches Lied, das mir selbst noch völlig unbekannt war und eine etwas groteske Situation hervorrief: „1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 – wo ist Markus denn geblieben – er ist nicht hier, er ist nicht da – denn er lebt jetzt in Afrika“.

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